Zweimal Bronze für Schlotheimer Starter! |
| 18.01.2011 |
Bei der 21. Thüringenmeisterschaft traten die Schlotheimer Starter, Christiane Frank und Lars Priebe, die Heimreise mit zweimal Bronze im Gepäck an.
Mit dem Mixed-Doppel wurden die Wettkämpfe in der Weimarer Asbachhalle begonnen. Die Schlotheimer Kombination hatte gleich zu Beginn mit dem Schwarzaer Duo Pohl/Bindriem eine schwere Aufgabe. Doch mit einem 3:1 Sieg lösten sie diese souverän. In der zweiten Runde warteten dann mit Rost/Schieke (Post SV Mühlhausen) die späteren Landesmeister im Mixedwettbewerb. Trotz einer starken Vorstellung und einer 2:1 Führung für die Seilerstädter, musste man am Ende noch den Postlern zum Sieg gratulieren (2:3).
In den Gruppenspielen konnten sich sowohl Christiane Frank (links im Bild) bei den Damen, als auch Lars Priebe bei den Herren durchsetzen. Gegenseitig coachten sich die beiden unter dem spaßigen Motto „Attacke, Ball auf´n Tisch spielen, Gas geben und Schorrrlllee" von Spiel zu Spiel.
Christiane hatte mit ihren Gegnerinnen Hoffmann (TTC Schwarza) und Theuer (TTV Stadtlengsfeld) keine Mühe und siegte souverän, lediglich gegen Voigt (ESV Lok Saalfeld) musste sie über die volle Distanz gehen. Somit zog die Seilerstädterin als Gruppenerste in die Endrunde, in welcher dann 4- Gewinnsätze gespielt werden mussten, ein. Hier stand ihr die junge Oberligaspielerin Rost (Post SV Mühlhausen) gegenüber. Entschied Christiane den ersten Satz noch deutlich für sich, gingen die nächsten zwei Sätze zu Gunsten der Mühlhäuserin. Doch die Schlotheimerin kämpfte sich zurück ins Spiel und gewann die folgenden Sätze (4:2).
Lars setzte sich in der Gruppe gegen Lau (SV Aufbau Altenburg) und Vierling (TTV 48 Schmalkalden) jeweils mit 3:1 durch. Mit dem Jenenser Chris Albrecht, wartete dann der Topgesetzte auf den Schlotheimer. Trotz der 1:3 Niederlage war die Partie hart umkämpft. Als Gruppenzweiter zog Lars in die Endrunde ein, in der ihm dann mit dem starken Ewert der nächste Jenenser gegenüberstand. Der Schlotheimer Oberligaakteur bot eine ganz starke Vorstellung und siegte überraschend deutlich mit 4:0.
Für beide Schlotheimer Starter stand somit der Einzug in die Viertelfinals fest. Mit Regionalspielerin Annika Fischer (TTC Schwarza) wartete die Landesmeisterin des vergangen Jahres auf Christiane Frank. Die Schlotheimerin musste die Überlegenheit anerkennen und der späteren Vizemeisterin zum Sieg gratulieren (0:4).
Lars Priebe (rechts im Bild) stand seinem ehemaligen Mannschaftskollegen Alexander Schieke (Post SV Mühlhausen) gegenüber, welcher mit 2:0 Sätzen schnell in Führung ging. Lars steigerte sich und kämpfte sich in die Partie, ging dann sogar mit 3:2 Sätzen in Führung, verlor den 6. Satz, trotz spektakulärer Ballwechsel, hauchdünn und musste sich im entscheidenden Durchgang den späteren neuen Landesmeister geschlagen geben (3:4).
In der Doppelkonkurrenz startete Christiane an der Seite von Franziska Müller (Weißenborner SV). Das Doppel harmonierte gut und zog mit zwei 3:1-Siegen ins Halbfinale ein, in welchem man sich dann trotz einer 2:1 Führung und Matchball noch hauchdünn der Schwarzaer Kombination Fischer/Pohl beugen musste (2:3). Trotzdem konnte man sich über Bronze freuen. Lars ging gemeinsam mit Oberligaspieler Philip Schädlich (Post SV Zeulenroda) an den Start. Und auch dieses Duo war erfolgreich. Mit zwei sicheren Siegen zog man ins Halbfinale ein, führte hier mit 2:0 Sätzen gegen Schieke/Schmidt (Post SV Mühlhausen), welche aber auszugleichen wussten und letzten Endes noch das Spiel (2:3) und später das Finale für sich entschieden. Doch trotz der knappen Niederlage hatte man Bronze sicher, was direkt nach dem Halbfinalspiel aber nur ein kleiner Trost war.
In allen drei Wettbewerben, Mixed-Doppel, Herren-Doppel und Herren-Einzel, musste sich Lars Priebe den neuen dreifachen Landesmeister Alexander Schieke vom Post SV Mühlhausen beugen. Mit Monika Albert vom TTC Schwarza fand man in der Damenkonkurrenz eine neue Titelträgerin der 21. Thüringenmeisterschaft.
Insgesamt kann die Schlotheimer Vertretung mit zweimal Bronze und den Einzug ins Viertelfinale sehr zufrieden sein, wobei die ein oder andere Überraschung noch möglich gewesen wäre.



