Überzeugt! |
| 13.09.2010 |
Am zweiten Spieltag der neuen Saison hatte die zweite Vertretung der Schlotheimer die Sportfreunde vom SV Erfurt West 90 zu Gast. Die Landeshauptstädter, die von der Südstaffel in die Nordstaffel wechselten, starteten erfolgreich mit drei Siegen in die Saison. Die Seilerstädter blickten auf einen eher durchwachsenen Saisonstart zurück.
Aber von Anfang an konnten dieses Mal die Gastgeber die Konzentration hochhalten, was sich schon positiv in den Doppeln niederschlug. Die Kombination Müller, S./Frank kontrollierte ihr Spiel gegen Brand/Mitritzki von Anfang bis Ende und siegte klar in 3 Sätzen. In fast gleicher Art und Weise waren Sauer/Rindermann gegen Müller, H./Sieber am Nebentisch erfolgreich (3:0). Wesentlich ausgeglichener verlief das Spiel der dritten Doppel. Klein/Schäfer lieferten sich mit Haack/Gaida einen Schlagabtausch, in welchem die Hausherren im Entscheidungssatz die „längere Puste“ aufwiesen.

(Klein/Schäfer sicherten perfekten Start)
Die anschließenden Begegnungen im oberen Paarkreuz gestalteten sich ebenfalls relativ ausgeglichen. Müller, S. hatte in jedem Satz die entscheidenden 2 Punkte Vorsprung und ging mit 3:0 als Sieger vom Tisch. Mehr Widerstand musste dagegen Frank gegen Müller, H. brechen. In einem von beiden Seiten hochklassisch geführten Match entschied sie die ersten beiden Sätze mit guten Nerven in der Verlängerung für sich, was eine Vorentscheidung war. Nach einer kleinen Konzentrationsschwäche im dritten Satz brachte der vierte die Entscheidung zu Gunsten der Seilerstädterin (3:1).
Danach ließ Sauer seinem Gegenüber Haack in einem variantenreich gestalteten Spiel keine Chance (3:0). Rindermann benötigte noch den ersten Satz, um ins Spiel zu kommen, bevor er dann seine Klasse zeigte (3:1).
Im unteren Paarkreuz tat sich Klein gegen den sicheren und gut blockenden Gaida schwer. Sobald Klein seine Linie verließ, bestrafte das sein Gegenüber mit Angriffsattacken. Dementsprechend brachte erst der fünfte Satz die Entscheidung, wo Klein knapp die Nase vorn hatte (3:2). Bei einem Zwischenstand von 8:0 erspielte Schäfer in einem ausgeglichenen Match gegen Mitritzki die Chance zum Gesamtsieg. Doch im entscheidenden Satz fehlte ihm etwas die nötige Ruhe (2:3). So blieb es der Nummer 1 des Gastgebers vorbehalten, den entscheidenden Punkt zu erkämpfen und damit den überzeugenden Gesamtsieg von 9:1 zu sichern.
CF & KK



