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Nichts für schwache Nerven!

20.03.2011
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Nach einem Kampf auf Biegen und Brechen konnte der Mitaufsteiger aus Fulda mit dem knappsten aller Ergebnisse besiegt werden. Die Doppel gingen mit 2.1 an die Gäste, denn nur Novotny/Papcun konnten erfolgreich sein(3:0), während Priebe/Lenc und Piekarek/Koch ihren Kontrahenten unterlagen. Dieser Rückstand wurde aber sofort durch 5 Siege in den Einzeln mehr als aufgeholt. Novotny-Wedertz(3:1), Papcun-Schneider(3:1), Priebe-Leidheiser(3:1), Lenc-Schäfer(3:1)und Piekarek-Kreller(3:1), bauten den Vorsprung auf 6:2 aus. Den Halbzeitstand von 6:3 stellte Gerk her, der den erstmals in der Oberliga eingesetzten Müller mit 3:0 besiegte. Mit der zweiten Einzelrunde begann dann die große Zeit der Fuldaer, denn sie gewannen alle 5-Satzspiele. Zuerst unterlag Novotny in einem begeisternden Spiel, dem Zweitligaerfahrenen Schneider. David_LencDas wiederholte dann Wedertz der gegen Papcun mit einer starken Vorhand erfolgreich war. Nun kam aber zum Glück das starke mittlere Paarkreuz der Seilerstädter, denn sowohl Priebe gegen Schäfer, als auch Lenc (im Bild) gegen Leidheiser konnten in sehr engen Sätzen mit 3:0 die Oberhand behalten. Die Gäste gaben jedoch nicht auf und belohnten sich mit 2 Siegen im unteren Paarkreuz. Zuerst verlor Piekarek gegen Gerk im Entscheidungssatz, bevor sich Müller der Nr.6 der Fuldaer beugen mußte. Damit verkürzten die Gäste auf 7:8 und erzwangen das Entscheidungsdoppel. In diesem lief Schneider zu ganz großer Form auf und lag mit seinem Partner 2:0 in Führung. Was dann kam war nichts für schwache Nerven, denn Novotny/Papcun verkürzten zunächst, ehe sie im 4.Satz einen Matchball abwehren mussten, um in der Verlängerung zu gewinnen. Dies war jedoch nur das Vorspiel für den Entscheidungssatz, denn der war an Spannung nicht mehr zu toppen. Zunächst führten die Fuldaer 3:0,um dann mit 4:6 hinten zu liegen .Nach einer Auszeit drehten sie das Spiel und sahen beim 9:6 wie der sichere Sieger aus. Nun kam aber die geballte Kampfkraft der Schlotheimer zum tragen, denn sie kamen über ein 8:10 zum Ausgleich und siegten mit 12:10 in der Verlängerung. Damit ging ein denkwürdiges Match zu Ende, welches eigentlich keinen Verlierer verdient hatte. Für Fulda wäre es ein wichtiger Punkt im Kampf gegen den Abstieg gewesen, für Schlotheim lässt dieser Sieg die Hoffnung auf Platz 3 bestehen.

N. Koch

 

 


 

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