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Der Wille war Schlüssel zum Erfolg!

21.09.2011
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Maik_SchröderIm zweiten Saisonspiel musste die dritte Mannschaft nach Weißensee reisen. Leider konnte die Nr. 2 der Seilerstädter nicht mitspielen, was bedeutete, dass man mit Ersatz antreten musste. Diesen fand man in Norwin Koch, setze man doch auf Erfahrung und taktisches Können.
Im ersten Doppel spielten Keiser/Schröder ohne größere Probleme einen 3:0 Sieg gegen Lux/Heuring ein, was bei den anderen beiden Doppeln nicht so recht gelingen wollte. Handwerk/Thon mussten nach hartem Kampf eine unglückliche Fünfsatzniederlage gegen Dittkrist/Hopf 2:3 hinnehmen. Im dritten Doppel lief gar nichts rund, so dass Kunze/Koch aufgrund der wenigen zusammengespielten Doppel eine klare 0:3 Niederlage gegen Hergt/Schilling kassierten, was gleichzeitig einen 1:2 Rückstand bedeutete.
Nachdem Jürgen Handwerk für den verhinderten Schäfer ins obere Paarkreuz aufrückte, spielte er gegen Hopf gut mit, konnte jedoch lediglich nur einen Satz für sich entscheiden( 1:3). Keiser machte es gegen Dittkrist besser und verbuchte einen 3:1 Erfolg. Im mittleren Paarkreuz gelang den aufgerückten Thon ein kämpferischer 3:1 Erfolg gegen Heuring, welcher den Ausgleich bedeutete. Maik Schröder musste gegen den starken Schilling sein ganzes Können zeigen um mit einem knappen 3:1 Erfolg den Tisch verlassen zu können. Der Ersatzmann der Seilerstädter N. Koch hatte gegen Hergt  in zwei Sätzen immer einen großen Rückstand (5:10 u. 4:9) aufholen können. ´Nachdem er das drei Sätze machte, konnte auch er sichtlich erleichtert den nächsten Auswärtspunkte verbuchen. Sportfreund Kunze schloß sich dem an und besiegte Lux in einem sehr attraktiven Spiel mit 3:0.
Somit ging die Mannschaft mit einer 6:3 Führung in die nächste Runde. Die folgenden Spiele waren nichts für schwache Nerven. Keiser verlor gegen Hopf, wie auch Handwerk gegen Dittkrist in einer engen Partie mit 2:3. Die beiden Seilerstädter hatten jeweils Machtbälle in ihren Spielen, so dass man eigentlich mit einem Sieg der beiden gerechnet hat, was jedoch nicht eintrat. Nach dieser Nervenprobe spielte Maik Schröder mit seinem Gegner Heuring (3:0)  Katz und Maus und baute die Führung auf 7:5 aus.  Leider gelang es im Duell der Jugend Thon gegen Schilling nicht diesen Vorsprung auszubauen (0:3). Im Unteren Paarkreuz zeigte Kunze wie stark er im Moment ist.  Mit 3:1 bot er Hergt die Stirn und holte den so wichtigen achten Punkt, ehe Koch gegen Lux im fünften Satz denkbar knapp mit 2:3 verlor.
Das Entscheidungsdoppel musste nun einen Sieger oder ein Unentschieden ergeben. Keiser/Schröder lagen im ersten Satz aufgrund der Nervosität gegen Dittkrist/Hopf mit 4:10 hinten, was man in ein 11:13 Satzgewinn umwandeln konnte. In den anderen Sätzen konnte man sich auf die eigene Stärke besinnen und 3:1 siegen, welcher den 9:7 Auswärterfolg  perfekt machte.
Nach diesem holprigen ersten Auswärtspiel lässt sich festhalten. Der Wille und die mannschaftliche Geschlossenheit zeigen, dass man sich frühzeitig vom Klassenerhalt distanzieren möchte. Wenn die Mannschaft aus Schlotheim komplett gewesen wäre, hätte man wahrscheinlich höher gewinnen können. Das mittlere und untere Paarkreuz machten dieses Mal den Unterschied. Liebäugelte man doch mit einem Zweier in der Ferne, war es ein wirklich hart erkämpfter Auswärtssieg, der aber auch die Doppelschwäche zum wiederholten Male aufzeigte. Mit ein bisschen mehr Routine kann man später vielleicht dann auch noch die Fünfsatzspiele für sich entscheiden und so auf das Zahlen des Lehrgeldes verzichten.


SK/MS

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